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Kriechendes Fingerkraut

(Potentilla reptans)

V — VIII Home feuchte Wiesen, Ruderalfluren, Äcker
5 — 10 cm indigen LC
Standort
Synonyme: Dasiphora reptans, Fragaria reptans, Tormentilla linnaeana. Hemikryptophyt, coll-om. Die Krone ist gelb, alle Blüten sind 5-zählig und sitzen auf einem die Laubblätter überragenden Stiel. Die Grundblätter sind 5-zählig gefingert, die Stängel kriechend und an den Knoten wurzelnd. Die Ausläufer können bis 1,5 m lang werden (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blüte groß
 
 
Kelchblätter
24.05.2020 Pucking
 
Habitus
Aufnahme: 17.05.2020 Weißkirchen
 
Potentilla reptans
 
 
Potentilla reptans
 
 
Potentilla reptans
 
 
Potentilla reptans
06.06.2017 Spitz

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1459. P. reptans L. (Fragaria Pentaphyllum Cr. Kriechendes F.)
Wurzel spindeligästig. Stengel 0,5 — 3' lang, ausläuferartig, einfach oder ästig, niedergestreckt, gegliedert, an den Gelenken wurzelnd, sammt Blatt- und Blüthenstielen angedrückt- oder abstehend-behaart. Blatter gestielt, handförmig - 5schnittig, zuweilen 3 schnittige beigemischt. Abschnitte länglich, länglich-verkehrteiförmig, durchaus oder nur vorne gesägt, kahl oder unterseits angedrücktbehaart, gleichfärbig, grasgrün. Blüthen einzeln, aus den Gelenken des Stengels gestielt. Blüthenstiele nackt, länger als die Blätter. Kronen gross, fast 1" im Durchmesser, länger als die Kelchzipfel. Schalfrüchte kahl, körnigrauh.
Juni — Herbst


Aendert ab:

  • α vulgaris. Blätter im Umrisse unregelmässig-5eckig. Abschnitte weich, länglich-verkehrteiförmig, keilig, gegen Grund zu laufend, stumpfgesägt, ungleich lang, die 3 vorderen grösser, 1—1,5" lang. Unterseite angedrücktbehaart.
  • β glabra Koch. Blätter im Umrisse fast rund. Abschnitte steiflich, verkehrteirund, vorne gesägt, ziemlich gleichlang, höchstens 0,5" lang, aller oder doch der oberen Blätter beiderseits kahl.

Auf feuchten oder überschwemmten Wiesen, Triften, über Sand, Donaualluvium, Kalk.
α Sehr gemein, in niedrigen und hügeligen Gegenden des Gebietes beiläufig 1000' aufsteigend.
β Im Becken von Linz nicht selten und auf wellsandigen Wiesen längs der Donau stellenweise vorherrschend, z. B. auf den langen Wiesen beim Posthof, der Mayr’schen Werfte, in der Hühnersteige (Lustenau bei Linz), um St. Peter. Auf feuchten Wiesen in Urfahr, auf Eisenbahndämmen der Haide. Im übrigen Theile des Gebietes seltener. Am Fusse des Weges zur Stiftsalmhütte des Pyrgas bei Spital (Brittinger)."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 218), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 14.07.2026

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